Medien & Design

Wix.com – Ein Homepage-Baukasten entwickelt sich

Photoshop News - Do, 07/12/2017 - 14:19

Ich beobachte die Entwicklung des Homepage-Baukastens Wix.com seit geraumer Zeit. Schon Anfang 2014 hatte ich geschrieben, dass die Zielgruppe der kleineren Unternehmen und Privatleute, die gar nicht das Geld für einen professionellen Webdesigner aufbringen können oder wollen, über einen längeren Zeitraum die Homepage-Baukästen mehr und mehr als interessante Alternative sehen werden. Und so ist es dann auch gekommen.

Stetige Optimierungen

Ein Hauptargument damals war der vermeintlich schlecht programmierte Code, doch mit den ersten HTML5-Templates Ende 2014 war dieses Problem schnell behoben. Und die Vorlagen wurden seitdem stetig erweitert und ergänzt, was sich auch an den Kategorien mitsamt Unterkategorien ablesen lässt: Von Unternehmen und Dienste, Online-Shop und Blog bis Restaurant und Hotels, Fotografie, Einzelhandel und Mode gibt es kaum einen Bereich, der hier nicht abgedeckt wird. Da sollte eigentlich jeder Anwender seine Vorlage nach eigenem Geschmack entdecken können. Zum Start ist eine kostenlose Website möglich, mit eingeschränkten Funktionen.

Nach der Auswahl eines der Templates geht es im Wix-Editor weiter, der ebenso mehrfach angepasst und optimiert wurde. Es ist erstaunlich, wie einfach per Drag & Drop Inhalte wie etwa Videos, Parallax-Scrolling-Effekt oder natürlich auch Text, Bilder und Galerien, Musik, Listen oder Blogs eingefügt werden können – ganz ohne Vorkenntnisse, alles intuitiv.

Erweiterungen

Ein Blick in die große Welt der Applikationen, Erweiterungen, kleiner Zusätze, die eine Homepage erst lebendig gestalten, habe ich bereits im Artikel Wix-Applikationen vorgestellt: So einfach wird die Homepage erweitert detailliert umgesetzt. Meine Highlights sind immer noch die Wix Pro Gallery, Simple Google Maps, Inffuse Testimonials, ein Kontaktformular oder auch der Video-Player von Wix: Informationen dazu im verlinkten Artikel.

Der App-Markt wird stetig erweitert und ältere Apps optimiert, so dass die Optionen immer vielfältiger werden und sich an den Bedürfnissen der Homepage-Betreiber orientieren. Einfach eine der Apps auswählen, hinzufügen und die Applikation im Editor öffnen. Sofort kann das neue Element in der Homepage angeordnet werden. Auch die jeweils etwas anderen Einstellungsoptionen sind schnell geregelt, da man als Anwender wirklich intuitiv geführt wird.

eCommerce

Einige der stärksten Entwicklungen bei Wix wurden im Bereich eCommerce vorgenommen, der immer relevanter wird, auch für kleinere Unternehmen. Dabei spielt die Wahl der richtigen Online Shop-Basis die Hauptrolle. Kein Wunder, denn wurden einmal hunderte Produkte in den Shop eingepflegt, so gestaltet sich ein Umzug in ein anderes System oft schwierig. Das Wix auch dabei der passende Partner sein kann, zeigt der Artikel Wix eCommerce: So leicht lassen sich Produkte verkaufen auf.

Wix bietet mehr Optionen und Tools an, als viele weitere Shop-Systeme. Wichtiger ist aber deren einfache Integration. Was immer auch benötigt wird, lässt sich schnell und sicher dazu schalten. Alles automatisiert, selbst der Newsletter oder die Fakturierung, das Zusammenspiel mit Social-Network-Märkten (wie Etsy, Facebook), ohne diese Netze separat zu verwalten.

Regelmäßige Updates

Wix zeigt stetig, dass regelmäßig neue Funktionen und Templates dazu kommen. Fehlt eine Funktion oder zeigt sich ein neuer Trend im Netz so können wir davon ausgehen, dass in absehbarer Zeit dieser auch den Nutzern von Wix zur Verfügung steht. Im Überblick der Historie aller Updates zeigt das Unternehmen in einer langen Liste der Funktionen, die geordnet nach Datum in den letzten Monaten dazu gekommen sind. Das können neue Funktionen, Apps und Templates sein.

Wix SEO Wiz

Ein weiterer Bereich, der lange Zeit in Bezug auf die Umsetzung einer Seite mit einem Homepage-Baukasten kritisiert wurde, ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO), also die zahlreichen Optionen die ein Webdesigner sonst zur Hand hat, um die Positionierung der Website in den Suchergebnissen zu verbessern. Oft waren es gar nicht die fehlenden Optionen, sondern vielmehr das spezielle Grundwissen, das für die Umsetzung benötigt wird.

Wix bietet dazu nun den Wix SEO Wiz an, mit zahlreichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um das SEO der eigenen Website zu verbessern.

Nach der Anmeldung am Konto wird dazu die Verwaltung der Website geöffnet und die SEO für Google-App ausgewählt. Mit einem Klick auf SEO verbessern wird der Vorgang gestartet. Wichtig: Für Website-Eigentümer und Administratoren ist dieser Service verfügbar, für reine Verwalter der Homepage nicht. Und es muss eine Domain mit der Website verbunden sein, damit die Sitemap der Website bei der Google Search Console eingereicht werden kann.

Zum Start werden ein paar einfache Fragen zur Website beantwortet, etwa zum Firmennamen, zum Standort und zu passenden Suchbegriffen, die mit den Produkten oder Dienstleistungen des Unternehmens in Verbindung stehen. Wix erzeugt darauf basierend einen SEO-Plan. Die Checkliste zeigt Schritt für Schritt auf – inklusive jeweils passenden Tutorials – was zu erledigen ist, um einen Punkt Suchmaschinen-optimiert umzusetzen.

Wir lernen dabei, warum die Umsetzung relevant ist, wie sie erfolgt und welche Stellen dazu im Editor angesteuert werden müssen.

Fazit

Wix optimiert sich über die Jahre in allen Bereichen, die vormals kritisiert wurden. Nach dem Code und dem großen Bereich eCommerce die wichtige SEO-Sparte. Definitiv ist es nun weitaus einfacher, dass SEO für die eigene Website umzusetzen, selbst ohne Vorkenntnisse. Und das ist ja auch der generell Ansatz solcher Systeme.

Kategorien: Medien & Design

Fotografiewettbewerb: Heldinnen Award

Photoshop News - Do, 23/11/2017 - 17:13

Noch bis zum 1. Januar 2018 sind Kreative aufgerufen, ihre persönliche Heldin in einer Fotografie darzustellen. Die Aufgabe besteht darin, sich mit der Frauenrolle in der heutigen Gesellschaft auseinander zu setzen und seine persönliche Alltagsheldin zu küren.

Das kann entweder die eigene Mutter, Großmutter oder aber die beste Freundin sein. Auch fiktive Charaktere, wie in etwa Comicfiguren, sind erlaubt.

Neben der Kategorie „Visual“ (Fotografie, Comic, Grafik, etc.) gibt es außerdem zwei weitere Kreativsparten: „Poetry“ (Gedicht, Lyric) und „Video“ (Kurzfilm, Clip).

Die Einsendungen werden dann von einer Fachjury bewertet und in eine Top 3 gegliedert. Der Gewinner erhält dann ein Preisgeld in Höhe von 1.200 €! Die Plätze zwei und drei dürfen sich ebenfalls über einen Preis freuen.

Ideen können im PDF-Format an heldinnenaward@klingel.de geschickt werden. Genaue Details zur Ausschreibung findet man außerdem in den Teilnahmebedingungen.

Kategorien: Medien & Design

Das perfekte Cover: So verkaufst du dein Hörbuch erfolgreich

Photoshop News - Do, 23/11/2017 - 16:23

Hörbücher haben sich längst als eine hervorragende Möglichkeit etabliert, den Genuss eines guten Buches mit der Mobilität des 21. Jahrhunderts zu verbinden.

Mit der richtigen Technikausstattung und einer gefragten Publikation kann sich heute jeder auf dem Hörbuchmarkt etablieren. Doch wie muss das Hörbuch Cover gestaltet sein, um Käufer anzusprechen? Wir erklären dir die wichtigsten Schritte.

Digital ist beliebt

Die meisten Hörbücher werden heute digital erworben. Vor einigen Jahren noch wurden sie als aufwändige CD-Produktionen mit Booklet ausgeliefert. Heute kann über die großen Stores wie Audible mit wenigen Klicks ein Buch gefunden und gekauft werden.

Die schiere Masse der Bücher macht ein perfektes Cover notwendig. Mein Favorit Audible allein listet über 200.000 Bücher, Tendenz steigend. Um hier hervorzustechen, ist ein Alleinstellungsmerkmal notwendig.

Genretypische Designs

Für einige Genre hat sich ein fester Stil etabliert. Blutige Thriller zum Beispiel zeigen gern besudelte Mordinstrumente auf dem Cover, Mystery- und Crime Romane punkten mit mystischen Zeichen. Bei Fantasy dominieren Schwerter und Helme.


Durch Nejron Photo / shutterstock.de

Diese Genres spielen außerdem gern mit optisch verwitterten oder blutigen Titelfonts. Kannst du dein Genre genau bestimmen, hilft ein Blick auf aktuelle Bestseller, um ein Gefühl für angesagte Motive zu bekommen.

Vom Buch zum Hörbuch

Du kannst dich für ein genretypisches oder frisches Motiv entscheiden. Wichtig ist, dass der Kunde dein Buch jederzeit wiedererkennt. Besonders bedeutsam ist dies, wenn das Hörbuch ein in Print erschienenes Buch komplettiert.

Eine 1:1 Übernahme des Covers ist aufgrund des Formates nicht möglich. Das Motiv selbst, sowie Font und Atmosphäre, sollten jedoch beibehalten werden. Erscheint das Buch ausschließlich als Hörbuch, hast du freie Hand.

Das Format

Hörbücher Cover sind quadratisch wie CD-Cover. Das liegt vor allem daran, dass sie auf mobilen Geräten aufgerufen werden. Während bei Büchern auch kleine Fonts funktionieren, sollten auf dem Hörbuch Cover Titel und Autorenname mindestens die Hälfte des Bildes einnehmen.

Kleinere Fonts sind schwer erkennbar, besonders auf Wearables. Titel und Motiv sollten in einem 400 x 400px Thumbnail gleich gut erkennbar sein wie im Vollformat. Smartphones bringen heute oft hochauflösende Displays mit. In den Abmessungen sollte also nicht gespart werden. 2.400 x 2.400px und 72dpi gelten als Mindestgröße. Wird das Cover gedruckt, muss es eine CD-Hülle mit 11,9 cm x 12,1cm ausfüllen.


Durch Maxim Apryatin / shutterstock.de

Tools und Tipps

Du erstellst dein Cover idealerweise mit einer Profi-Software wie Photoshop CS6 und CC oder einem gleichwertigen Programm. Gewerblich lizensierte Stockphotos können eine gute Basis für das Covermotiv bilden. Titel und Autorenname werden mittig eingerückt. Je größer sie sind, desto besser findet der Kunde das Buch in seiner Bibliothek und in Shops. Leicht transparente Schriften lassen dem Fotomotiv Raum.

Der Autorenname steht stets über dem Titel. Ist der Autor prominenter als das neu erschienene Buch (zB. Stephen King), darf sein Name größer als der Titel erscheinen. Generell steht der Buchtitel im Vordergrund. Überblendeffekte des Motives in den Font hinein, hauchen dem Cover durch Dreidimensionalität Leben ein.

Ein gutes Cover macht das Hörbuch für den Kunden attraktiv. Hier sollte also die hohe Qualität im Vordergrund stehen.

Bildquelle: pixabay.com

Kategorien: Medien & Design

Farbeinstellungen in Photoshop verständlich erklärt

Photoshop News - Di, 14/11/2017 - 10:10

So komisch es auch klingen mag, ist das Farbmanagement in Photoshop nicht standardmäßig automatisiert oder überhaupt aktiviert. Die gewünschten Farbeinstellungen müssen von Hand vorgenommen werden. Eine kurze Erklärung, wie das leicht funktioniert.

Photoshops Farbeinstellungen

Wählen Sie zunächst die Farbeinstellungen aus dem Menü aus. Gehen Sie dazu auf Bearbeiten > Farbeinstellungen. Es öffnet sich ein recht großes Dialog-Fenster.

Ein Arbeitsfarbraum ist pro generellem Farbraum definiert, von RGB, über CMYK bis Vollton. Er definiert die Anzahl der Farben, die in Photoshop angezeigt werden sollen, unabhängig vom Gerät. Jeder Arbeitsfarbraum befindet sich als Schnittmasse im größtmöglichen Farbraum, dem LAB-Farbraum, und ist demnach kleiner als dieser.

Die einzelnen Farbräume überschneiden sich zum größten Teil, haben aber trotzdem starke Auswirkungen auf das Erscheinungsbild eines Fotos. So werden etwa die RGB-Werte je nach Profil anders im LAB-Farbraum positioniert.

RGB und CMYK

Bekannt ist etwa Adobe RGB, doch der am häufigsten verwendete ist wohl sRGB. Der ProPhoto RGB-Raum ist dabei der größte Farbraum, gemessen an dem LAB-Farbraum, und übrigens auch der Arbeitsfarbraum im Entwicklungsmodul von Adobe Photoshop Lightroom. sRGB ist dabei so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner und deshalb auch der kleinste Arbeitsfarbraum, im Vergleich zu den weiteren Optionen.

Der CMYK-Arbeitsbereich betrifft eigentlich nur diejenigen, die professionell drucken lassen (und auch uns Fotografen nicht, die mit einem Tintenstrahldrucker selbst drucken. Tintenstrahldrucker arbeiten zwar mit CMYK-Tinten, aber die verarbeiteten Dateien werden so oder so als RGB-Dateien aufgefasst, die intern von der Drucker-eigenen Konvertierungs-Engine umgewandelt werden. Solange Sie keinen RIP (Raster Image Processor) installieren, funktionieren Tintenstrahldrucker wie ein RGB-Gerät.

Wenn Sie RGB-Bilder in CMYK umwandeln müssen, die dann von einem professionellen Drucker ausgedruckt werden, müssen Sie oft zwischen verschiedenen Coated Fogra-Typen wählen. Ihre Druckerei (hier habe ich zuletzt GotPrint für mich entdeckt, um Visitenkarten mit stolzen 700g zu drucken) wird Ihnen das gewünschte Profil für die entsprechende Kombination aus Papier, Auflösung, Tinte und Drucker genau vorgeben.

Die Farbmanagement-Richtlinien bestimmen, wie mit geöffneten Fotos umgegangen wird: aus (also kein Farbmanagement), Eingebettete Profile beibehalten (falls denn welche enthalten sind) und In den definierten Arbeitsfarbraum konvertieren.

Weitere Einstellungsoptionen

Als Konvertierungs-Engine empfehle ich die Adobe (ACE) Engine zu wählen, die meiner Meinung nach etwas besser ist als der Microsoft ICM. Generell entscheidet die Engine nach ganz bestimmten Regeln, dem so genannten Konvertierungsmodus und unter Berücksichtigung der im ICC-Profil des Quellbildes enthaltenen Informationen, wie die RGB-Werte eines Bildes verarbeitet werden, wenn sie von einem Raum in einen anderen übertragen werden, insbesondere wenn der Zielbereich kleiner ist als der ursprüngliche. Eine gute Wahl für die Priorität ist „Relativ farbmetrisch“, auch wenn „Perzeptiv“ als „fotografischer“ gesehen wird.

Unter Profilabweichungen und Fehlende Profile sollten Sie Beim Öffnen wählen, Beim Einfügen wählen und noch einmal Beim Öffnen wählen aktivieren. So können Sie die Profile bei Fehlern oder Fehlen schnell selbst zuweisen. Die Erweiterten Einstellungen sind nur für fortgeschrittene Anwender empfehlenswert.

Wird etwa die Sättigung der Monitorfarben verringert, so können Farbräume dargestellt werden, deren Farbumfang größer sind als, der des Monitors. RGB-Farben mit Gamma füllen bewirkt, dass bei der Konvertierung mit dem schon festgelegten Gammawert gearbeitet wird. Bei Textfarben ist das aktiviert.

Fazit

Der Dialog Farbeinstellungen definiert die Darstellung aller Farben, bezogen auf die verschiedenen Farbräume. Auch die Behandlung neu geöffneter Fotos wird hier festgelegt. Selten genutzt, aber wenn es benötigt und richtig eingesetzt wird die Garantie für noch schönere Aufnahmen.

Kategorien: Medien & Design

Tutorial: Buch-Cover gestalten in Photoshop

Photoshop News - Do, 26/10/2017 - 16:00

Das eigene Buch ist ein Abenteuer. Jeder könnte heute leicht sein Werk in kleiner Auflage drucken lassen, doch es zu füllen ist eine Aufgabe, die Monate beanspruchen kann. Ist das geschafft, so geht es an das Cover. Und das Cover verkauft das Buch. Einige Regeln gibt es also zu beachten.

Ideen sammeln

Du kennst die Inhalte deines Buches besser als jeder andere. Ob historischer Roman, eine wissenschaftliche Abfassung oder die romantische Liebesgeschichte – es ist immer empfehlenswert, sich von den Buchcovern schon veröffentlichter Werke inspirieren zu lassen.

Noch vor der Gestaltung greifst du in dein Buchregal und schaust dir Cover und Buchrücken an, um Ideen zu sammeln. Dabei muss man das Rad nicht neu erfinden: was haben große Verlage für Lösungen umgesetzt? Immerhin arbeiten daran professionelle Illustratoren und Grafikdesigner.

Dokumentengröße

Bevor es an die Gestaltung geht, muss das Dokument in passende Größe angelegt werden. Suche dir also einen Anbieter für deinen Buchdruck und lese auf dessen Homepage, welches Format benötigt wird. Ich bin mit Print24 verbunden und habe schon öfters mit dieser Druckerei zusammen gearbeitet, weshalb ich exemplarisch diese Druckerei erwähne: auf deren Übersichtseite zum Buchdruck kann ein Datenblatt aufgerufen werden, das genau Infos gibt zur Umschlaggröße. Für das Cover sind 148 x 210 mm bei 300 dpi gefragt.

Das minimalistische Cover

Soll es seriös, aber dennoch plakativ wirken, so bietet sich eine Aufteilung der Fläche in zwei (oder mehr) Bereiche an. Hier wurde von oben nach unten mit dem Rechteck-Werkzeug eine rote Fläche aufgezogen. Für die darunter liegende Fläche bietet sich automatisch die Komplementärfarbe an. So entsteht ein schöner Kontrast und das Cover springt sogleich ins Auge.

Es könnten auch noch weitere Flächen gebildet werden, doch solltest du darauf achten, die Bereiche nicht zu klein werden zu lassen, da es für den schnellen Blick ansonsten zu unübersichtlich wird.

Der Titel wird mit dem Text-Werkzeug in weißer Farbe geschrieben. Die Namen der Autoren in dem gleichen Blauton, der hier auch unten zu sehen ist. Als simulierter Aufkleber sorgt der Schriftzug „NEU“ für einen Blickfang, wobei dabei das Rot von oben gespiegelt wird. So ergibt sich leicht ein Gesamtbild.

Cover mit Fotomaterial

Bei Romanen kommen eher Fotos zum Einsatz, die das Gefühl der Geschichte transportieren sollen. Achte darauf, dass die Rechte der Fotos geklärt sind. Bei Massenproduktionen sind selbst bei Stockfotos erweiterte Lizenzen gefragt. Eigene Aufnahmen bieten da mehr Sicherheit.

Dein Foto muss eine Fläche für den Titel bieten. Es soll dabei plakativ wirken und nicht allzu viele Details zeigen. Eher ein interessantes Hintergrundbild, als eine eindeutige Szene aus dem Buch. Diese überlassen wir der Fantasie des Lesers. Wichtig ist dabei auch eine zum Inhalt passende Schriftart. Hier empfehle ich die Übersicht Gratis Fonts: 80 fantastische Schriften.


(Grundlage des Covers: Konstanttin/shutterstock.com)

Fazit

Zur Gestaltung eines Covers ist viel Zeit und Ruhe nötig, um von der Inspiration, zur eigenen Ideen hin zu einem Ergebnis zu gelangen, das dem Inhalt gerecht wird und so neugierig macht, dass künftige Leser dem Werk eine Chance geben.

Kategorien: Medien & Design

Plugin-Review: SRDx – Smart Removal of Defects?

Photoshop News - Do, 05/10/2017 - 09:22

Staub und Kratzer sind ein Problem. Und das nicht nur auf alten Fotos, sondern auch auf der Linse und damit auch auf digitalen Aufnahmen. Das Photoshop-Plugin SRDx bietet uns eine Lösung.

Staub- und Kratzerentfernung

Die Erweiterung von LaserSoft Imaging wurde dabei besonders für alte Aufnahmen, Filmstreifen und Dias konzipiert. Beim Einscannen werden nun mal Staub und Kratzer mit digitalisiert. Die feinen und oft über das ganze Bild verteilten Störungen von Hand zu entfernen, ist ein nervenaufreibender Prozess. Da kommt eine automatisierte Hilfe gerade recht.

SRDx Plug-in (Smart Removal of Defects)

Das Addon ist also für die effiziente Entfernung vieler kleiner Bild-Defekte wie Staub und Kratzer gemacht, wie im Video eindrucksvoll zu sehen. Machen wir einen Test! Nach der unkomplizierten Installation und einem Neustart von Photoshop wird das Plugin über das Menü und Filter > LaserSoft Imaging > SRDx aufgerufen.

Bedienbarkeit

Nach dem Start öffnet sich das Plugin in zwei Dialog-Fenstern: einem Navigator, in dem der aktuelle Bildausschnitt rot umrandet wird, was sehr praktisch ist, um die Übersicht zu bewahren, und einem Hauptfenster für die eigentliche Bearbeitung. Auf der rechten Seite die Einstellungen mit allen nötigen Reglern, oben, links die Reiter Original, Defekte markieren und Optimiert.

Bildfehler entfernen

Der Wechsel auf Defekte markieren hebt alle Bildfehler rot hervor. Wichtig ist, unter den Einstellungen mindestens einen Defekt-Typ zu aktivieren. Helle und/oder dunkle Defekte stehen da zur Wahl. Nutzen Sie den Regler Erkennung, um die Intensität der automatischen Störungserkennung einzustellen. Spielen Sie dann mit dem Regler Defekt-Größe, um die Erkennung noch feiner zu justieren. Wer Rot als Markierungsfarbe nicht so mag, kann auch diese über einen Farbwähler anpassen.

Erweiterte Einstellungen

Unter den erweiterten Einstellungen werden uns zwei Werkzeuge angeboten. Mit dem Marker kann die Wirkung des Filters zielgenau gesteuert werden. Steht die Intensität auf einen negativen Werte, so können falsch gesetzte Markierungen zurück genommen werden. Bei einem positiven Wert können nicht erkannte Fehler auch nachträglich markiert werden. Der wiederholte Einsatz an gleicher Stelle verstärkt den Effekt. Der Radius steuert die Größe der Werkzeugspitze.

Wer noch schneller die Wirkung markierter Bereiche aufheben möchte, nutzt den Radiergummi. Der Radius bestimmt die Größe der Werkzeugspitze. Hier gibt es keine Abstufungen bei der Bearbeitung. Jeder Strich sorgt sofort dafür, dass die markierten Stellen komplett verschwinden. Der Reiter Optimiert offenbart das Ergebnis. Auch in dieser Ansicht können Sie die Regler und Werkzeuge unter Einstellungen nutzen.

Für Windows und Mac

Die Version für Windows-Anwender ist ganz frisch auf dem Markt. Die Mac-Variante bringt noch eine Funktion zum Ausmaskieren größerer Bereiche mit. Generell ist eine Basiserkennung für Staub und Kratzer und die anschließende Optimierung von Hand schnell erledigt. Ich empfehle, hier einmal die Demo auszuprobieren.

SRDx ist kompatibel mit Adobe Photoshop und Photoshop Elements auf Mac OS ab 10.10 und Windows ab Version 7. Für nur 29,- Euro eine gute Investition in einen echten Zeitsparer.

Fazit

Zwei Regler reichen hier aus, um Staub- und Kratzerentfernung haargenau zu erkennen und ohne Unschärfen heraus zu rechnen. Natürlich könnte das Ergebnis noch mit allen bekannten Photoshop-Funktionen zur Retusche weiter bearbeitet werden, doch wird das kaum mehr nötig sein. Der SRDx-Algorithmus ist leistungsstark genug.

Die Schärfe und der Detailreichtum werden nicht beeinträchtigt. Und so erhalten wir eine intelligente Erweiterung für Photoshop, die sich schon ab den ersten Aufnahmen auszahlt.

Weiterführende Links

Anleitungen und Filme
FAQ

Kategorien: Medien & Design

Shutterstock-Integration in der Creative Cloud per Plug-in

Photoshop News - Di, 19/09/2017 - 18:36

Shutterstock gab heute die volle Integration seiner Plug-ins innerhalb von Adobe Creative Cloud bekannt. Die Plug-ins sind nun auch mit Adobe Premiere Pro, Illustrator und InDesign kompatibel.

Anwender von Adobe Premiere Pro können nun auf die Videoclips zugreifen, genau wie die Anwender von Photoshop, die schon länger direkten Zugriff auf die Bilddatenbank genießen.

Hauptmerkmale des Shutterstock Plug-ins:

Optimierter Arbeitsablauf – Zugang zu Shutterstocks Datenbank von Bildern, Vektoren und Videos ohne Anwendungen zu wechseln.
Design-Vorschau – Einfaches Bearbeiten und Teilen von Designs mit Vorschaubildern oder Clips vor der Lizensierung.
Content-Kuration – Inspiration aus kurierten Sammlungen von Bildern, Videoclips oder benutzergenerierten Inhalten, die mit Teams und Kollegen geteilt werden können.
Einfache Lizenzierung – Download von Inhalten innerhalb der Anwendung ohne vorhergegangene Bearbeitungen zu verlieren.

Ich nutze die Erweiterung seit einem Jahr in Photoshop und freue mich über den direkten Zugriff aus Illustrator heraus. Mehr über das Plug-in von Shutterstock erfahrt ihr hier.

Das Shutterstock Plug-in funktioniert mit Creative Cloud 2015-2017 und ist derzeit für Mac und PC-User in Englisch verfügbar.

Kategorien: Medien & Design

Shutterstock-App mit neuen Features

Photoshop News - Sa, 09/09/2017 - 12:26

Shutterstock ist einer der Stockfoto-Anbieter, die ich von Herzen empfehlen kann und stetig für meine Arbeit nutze. Jetzt bietet uns das Update der App ein komplett neues Design, ermöglicht Usern die sprachgesteuerte Suche über Siri und die direkte Bildbearbeitung mit dem Shutterstock Editor.

Im Bereich der Bildbearbeitung ist die mobile Entwicklung ein sehr großer Trend. Ich sitze da lieber am großen Bildschirm, kann aber verstehen, dass gerade für die sozialen Medien die schnelle Umsetzung am Handy und zeitnahe Veröffentlichung einfach ein großer Kundenwunsch ist.

Innerhalb weniger Minuten nach Bildern suchen, diese bearbeiten und sie mit einem Klick auf sozialen Netzwerken teilen: das bietet die neue Shutterstock-App zu diesem Thema.

„Siri, suche Katzenbilder bei Shutterstock“ – und Zack, ist der virale Cat-Content-Beitrag fertig. ;-)

Der Shutterstock Editor wurde integriert, so dass Bilder zugeschnitten udn weiter optimiert werden können.

Für mich ist generell die umgekehrte Bildsuche ideal. Mit der Technologie kannst du Fotos über die Shutterstock App hochladen (oder auch am Desktop), um dann in den über 150 Millionen Bildern nach ähnlichen Inhalten im gleichen Stil zu suchen. Die Shutterstock iOS-App steht im App-Store kostenlos zu Verfügung.

Kategorien: Medien & Design