Medien & Design

Alles wird modernisiert

Photoshop News - Fr, 15/02/2019 - 14:47

Alte Bilder im Fotoalbum oder Dias: All dies hat man meist noch zu Hause liegen, etwa von den eigenen Eltern oder Großeltern. Diese sind auch immer wieder schön anzusehen und wecken Erinnerungen.

Vor allem, wenn man diese dann auch mal den eigenen Kindern oder Enkeln zeigen kann. Doch hat man meistens Kistenweise davon zu Hause rumstehen und diese nehmen viel Platz weg.

Heutzutage ist alles etwas moderner und findet am Smartphone und Computer statt. Mittlerweile ist es kein Problem mehr und man kann seine alten Bilder und Dias digitalisieren lassen. Das bietet den Vorteil, dass man die Kisten irgendwo in der Abstellkammer verstauen kann, wo sie keinen stören und bei Bedarf kann man sich die Bilder bequem am Computer anschauen.

Alte Bilder mit Photoshop restaurieren

Entweder sind die Aufnahmen noch aus Schwarz-Weiß-Zeiten oder sie sind gar beschädigt und haben mit der Zeit an Farbe verloren. Mit der heutigen Technik ist dies kein Problem mehr. Es bedarf zwar etwas Aufwand in Photoshop, aber man kann alte Bilder problemlos restaurieren und sogar Schwarz-weiß Fotos farbig gestalten.

Risse entfernen

Mit der Zeit haben viele alte Bilder Beschädigungen, wie Risse. In den meisten Fällen lassen sich diese Fehler mit dem Reparaturpinsel ausbessern. Mit einem Alt-Klick wählt man eine Quelle aus und anschließend kann man Stück für Stück über den Riss fahren, um diesen zu entfernen. Dabei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass die ausgewählte Quelle dieselbe Farbe und Struktur aufweist, wie der Bereich um den Riss oder der Beschädigung.

Kontraste optimieren

Meistens sind die Bilder schon etwas ausgebleicht, da diese oftmals bis zu 100 Jahre in einer Kiste irgendwo auf dem Dachboden liegen. Hier kann es ungemein helfen den Kontrast zu optimieren. Dafür gibt es zwei geeignete Möglichkeiten – die Tonwertkorrektur oder die Gradationskurve. In beiden Fällen hat man die Möglichkeit Tiefen, Mitteltöne und Lichter getrennt voneinander zu optimieren. Bei der Gradationskurve kann eine typische S-Kurve hilfreich sein, in dem man die Lichter leicht nach oben zieht und die Tiefen leicht nach unten. Dadurch wirkt ein Bild direkt knackiger.

Bilder kolorieren

Bilder in Schwarz-weiß kolorieren ist sehr aufwändig, kann sich aber definitiv lohnen. Einer der aufregendsten Momente, wenn man sieht, wie etwas früher in Farbe ausgesehen hat. Doch um dies zu schaffen, müssen einige Dinge beachtet werden.

Als erstes sollte man sich gründlich überlegen, welche Farben für das Foto überhaupt in Frage kommen. Hier kann man sich ein Farbschema mit verschiedenen Farbeditoren im Internet zurechtlegen. Das grundlegende Werkzeug, um etwas zu kolorieren ist die Farbfläche. Hier wählt man immer Stück für Stück die gewünschte Farbe aus. Wichtig hierbei ist, dass der Ebenmodus im Modus „Farbe“ ist. Anschließend setzt man eine schwarze Maske auf die Ebene und pinselt nun mit einem weißen Pinsel Schritt für Schritt die Farbe ins Bild. Und für jeden Bereich wird eine neue Farbebene angelegt mit der entsprechenden Farbe.

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Adobe Photoshop oder GIMP – welche Bildbearbeitungssoftware ist die bessere?

Photoshop News - Mi, 06/02/2019 - 17:27

Es gibt unzählige Programme, mit denen man einfache Bildbearbeitungsaufgaben durchführen kann. Neben den Standardprogrammen, die auf zahlreichen Rechnern bereits vorinstalliert sind, erfreuen sich bei Anwendern mit höheren Ansprüchen vor allem Adobe Photoshop und GIMP einer großen Beliebtheit.

Obwohl die Anschaffungskosten der beiden Tools nicht unterschiedlicher sein könnten – GIMP ist im Gegensatz zum teuren Photoshop gratis –, scheinen die Funktionen der Bildbearbeitungsprogramme auf den ersten Blick ähnlich zu sein.

Dennoch gibt es Abweichungen, wie auch auf gimp-download.de beschrieben ist. Die Website berichtet über die Unterschiede zwischen GIMP und anderen Programmen zur Bildbearbeitung – darunter auch Photoshop. Ich habe sowohl mit Photoshop als auch mit GIMP bereits umfassende Erfahrungen gesammelt und stelle in diesem Artikel die wichtigsten Unterschiede der beiden Bildbearbeitungstools vor.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen GIMP und Photoshop

GIMP ist das bekannteste gratis Bildbearbeitungsprogramm, das der Markt zu bieten hat, und darüber hinaus auch sehr beliebt. Das Tool ist für Windows, Linux und Mac gleichermaßen erhältlich, was im Vergleich zu Photoshop ein Pluspunkt ist. Letzteres wird auf Linux-Betriebssystemen nämlich grundsätzlich nicht unterstützt.

Nach der Installation zeigt sich, dass beide Programme recht ähnlich aufgebaut sind: Es gibt Werkzeugleisten mit den Tools, die für die Bearbeitung benötigt werden sowie ein großes Fenster für die ausgewählte Datei, die man bearbeiten will. Vergleicht man die Werkzeuge beider Programme, so schneidet Photoshop ein wenig besser ab, obwohl beide Tools eine sehr umfangreiche Werkzeugpalette bieten – gerade im Vergleich zu anderen Bildbearbeitungsprogrammen.

Große Unterschiede gibt es trotz des ähnlichen Aufbaus auch in puncto Bedienung. Deshalb wird die Benutzerfreundlichkeit bei beiden Programmen subjektiv auch immer sehr anders empfunden. Um sich mit allen Funktionen des Programms vertraut zu machen, ist ein umfassendes Handbuch für GIMP auf jeden Fall eine wertvolle Hilfe.

Dasselbe gilt allerdings auch für Photoshop. Für beide Programme gibt es im Internet zudem sehr viele Tutorials, die bei der Einarbeitung helfen und dazu beitragen, sich schnell und gut mit den Bildbearbeitungsprogrammen zurechtzufinden.

Die Nase vorn hat Photoshop beispielsweise dadurch, dass das Programm den CMYK-Standard unterstützt, der insbesondere für Fotoausdrucke wichtig ist. GIMP hingegen setzt ausschließlich auf RGB. Für Photoshop spricht auch die reibungslose Unterstützung von Grafiktabletts. Hier stößt GIMP mitunter an seine Grenzen.

Vergleicht man beide Programme in puncto Performance, so sammelt das kostenlose GIMP erst einmal Pluspunkte. Die Systemanforderungen sind niedriger, weshalb man mit GIMP auch an älteren Rechnern noch problemlos arbeiten kann. Photoshop ist hingegen sehr ressourcenhungrig: Die Software benötigt viel Arbeitsspeicher und viel Speicherplatz. Ältere Rechner kommen daher schnell an ihre Grenzen. Sofern genügend Arbeitsspeicher vorhanden ist, läuft Photoshop aber meist schneller und flüssiger als GIMP – gerade bei großen Daten.

Darüber hinaus bringt Photoshop noch einen weiteren wichtigen Vorteil mit: Es bietet eine Unterstützung des RAW-Formats. GIMP öffnet die nicht komprimierten Formate nur, wenn zusätzliche Add-ons installiert werden. Für viele Hobby- und Profifotografen ist dies ein ausschlaggebendes Kriterium, um sich eben doch für Photoshop zu entscheiden.

Fazit: Welches Tool ist besser?

Zusammenfassend kann man sagen, dass das komplexe Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop der kostenlosen Alternative GIMP in vielen Punkten überlegen ist. Es bietet eine bessere Kompatibilität mit externen Geräten sowie eine höhere Performance.

Allerdings haben diese Pluspunkte natürlich auch ihren stolzen Preis – sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in Form einer sehr hohen Auslastung des Arbeitsspeichers. Fest steht daher auch: GIMP gehört ganz sicher zu den besten Alternativen zu Adobe Photoshop.

Das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm GIMP kann für Privatpersonen und Firmen, die nicht unbedingt professionell mit dem Programm arbeiten wollen, eine sehr gute Alternative darstellen. Für die meisten Aufgaben reichen die Funktionen, die GIMP bietet, auch vollkommen aus. Nur, wer wirklich professionelle Ansprüche hat, wird an Photoshop nicht vorbeikommen.

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So bereiten Sie Ihre Bilder für den Druck wie ein Profi vor

Photoshop News - Fr, 04/01/2019 - 18:04

Ihre schönsten Aufnahmen möchten Sie wie professionelle Bilder ausgedruckt sehen. Allerdings sollte man sich vor dem Drucken Gedanken über die Vorbereitung dieser Bilder machen, da man kein Geld für den Druck von Bildern verschwenden möchte, die von der digitalen in die reale Welt umgesetzt werden.

Das Beste daran? Sie müssen kein großer Bildbearbeitungskünstler sein, um Ihre schönsten Fotos aufzuarbeiten. Lesen Sie die folgenden Schritte, damit Sie Ihre Bilder für den perfekten Druck anpassen können.

Diese Anleitung kann mit den gängigsten Bildbearbeitungsprogrammen umgesetzt werden. Bei den Begriffen konzentrieren wir uns auf Photoshop.

Wählen Sie Ihre Fotos

Wählen Sie Ihre Fotos sorgfältig aus, ein großes Archiv ist Segen und Fluch zugleich. Achten Sie darauf, die Fotos auszusparen, die verschwommen sind, schlechte Beleuchtung, schlechte Winkel und so weiter zeigen. Sobald Sie Ihre Auswahl eingeschränkt haben, kann die Auswahl aus den hochwertigen Bildern schwieriger sein, wird Sie aber langfristig glücklicher machen. Als nächstes öffnen Sie diese Fotos in der von Ihnen gewählten Bearbeitungssoftware.

Anpassen der Bildgröße

Der nächste Schritt ist sicherzustellen, dass Ihr Bild die richtige Größe hat, damit es beim Drucken in der gewünschten Größe nicht gestreckt oder gequetscht erscheint. In Photoshop können Sie dies erreichen, indem Sie im Menü auf Bilder gehen und Bildgröße wählen. Der letzte Eintrag in der Registerkarte Dokumentgröße ist die Auflösung, für Druckzwecke sollte dieser Wert auf 200 – 300 eingestellt werden.

Ändern des Bildmodus

Viele digitale Bilder sind so eingestellt, dass sie in einem Format angezeigt werden, das die Farben des Bildes auf digitalen Bildschirmen so attraktiv wie möglich darstellt. Wenn Sie mit diesen Bildern direkt in die Druckphase gehen würden, würden die Farben nicht so dargestellt, wie sie auf dem Bildschirm sind. Dieses Problem wird behoben, indem der Bildmodus auf CMYK umgestellt wird, indem Sie bei Verwendung von Photoshop in den Modusbereich unter Bilder wechseln. Ein kleiner Unterschied in der Farbzusammensetzung ist nach der Änderung zu erkennen.

Helligkeit

Gehen Sie unter Bild und Korrekturen auf die Tonwertkorrektur. Stellen Sie mit Hilfe der drei Pfeile unterhalb des Diagramms die Pegel für das Licht- und Schattenniveau so ein, dass es zufriedenstellend ist. Stellen Sie das Ergebnis gerne etwas heller ein, da das Bild höchstwahrscheinlich dunkler gedruckt wird, als Sie erwarten. Dies liegt daran, wie Ihr Bildschirm die Lichter darstellt, während ein gedrucktes Bild nun mal nicht leuchtet.

Schärfen

Schärfen Sie schließlich das Bild. Gehen Sie zu Filter, dann Scharfzeichnungsfilter und dann auf Unscharf maskieren. Halten Sie den Schwellenwert bei 0, den Radius zwischen 1 und 2 und die Stärke bei etwa 75%. Der Grad der Schärfung sollte so erfolgen, dass das Bild so scharf wie möglich aussieht, ohne körnig zu wirken.

Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, können Sie Ihr Bild nun entweder als .jpeg oder .png speichern und es ist druckbereit. Die Farben und die Helligkeit Ihres Bildes können je nach Wahl des Druckers oder der Druckerei variieren. Achten Sie darauf, diese zu berücksichtigen. Frohes Drucken! Weitere Tipps zum Drucken von Fotos und zum Anpassen von Fotos finden Sie unter Zor.

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