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Aktualisiert: vor 2 Stunden 41 Minuten

Bilder im eigenen Blog präsentieren – 5 Tipps, die jeder kennen muss

Mi, 17/04/2019 - 20:41

Ein Foto sagt mehr aus tausend Worte. Aber nur, wenn es die Leser erreicht. Leider genügt es nicht, einzigartige Aufnahmen hochzuladen. Die Konkurrenz an Foto-Blogs ist enorm. Keine Sorge: In diesem Beitrag lernen Fotografen, wie sie erfolgreiche Bilder erstellen.

1. Einzigartige Bilder schießen

An erster Stelle stehen begeisternde Fotos. Jeder hat Graffiti gesehen, das reißt kaum jemand vom Hocker. Anders sieht es in den magischen 20 Minuten aus.

Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenaufgang sind eindrucksvolle Bilder möglich. Das Zeitfenster beträgt jeweils ungefähr 20 Minuten. Mutige Fotografen werden ebenfalls belohnt. Bei widrigen Wetterverhältnissen können spannende Aufnahmen entstehen. Das gilt auch für die Königsdisziplin der Fotografie, nämlich den Bildern bei Nacht.

Tipp: Weniger ist mehr. Professionelle Fotografen warten auf den richtigen Moment und fokussieren sich auf ein besonderes Detail. Der Hintergrund sollte nicht zu überladen sein und vom Motiv ablenken.

2. Einheitliches Konzept verfolgen

Erfolgreiche Fotografen setzen auf eine bestimmte Stimmung. Manche arbeiten mit düsteren Aufnahmen und schaffen so eine melodramatische Atmosphäre. Andere setzen auf weitflächige Fotos mit Meerblick, was die Blog-Leser in Träumen schwelgen lässt. Der Fotograf entreißt seine Besucher dem Alltag und führt sie in eine andere Welt.

Damit das klappt, muss ein einheitliches Konzept vorliegen. Behandelt ein Blog mehrere Themenfelder wie Hochzeit und Reisen, sollten sie klar voneinander getrennt sein.

3. Richtiges Bloghosting auswählen

Die meisten Fotografen konzentrieren sich aufs Design. Ein attraktives Webdesign auf Basis von WordPress zählt definitiv als Pluspunkt. Ebenso wichtig ist auch das richtige Hosting-Paket. Potenzielle Kunden springen ab, wenn die Webseite zu langsam lädt. Eventuell werden zusätzliche Ressourcen wie mehr Speicherplatz und weitere Backups benötigt. Kostenlose Domain-Kürzel machen einen unprofessionellen Eindruck.

Gute Webhoster verfügen über ein kostengünstiges All-in-One-Paket. Vergleichsportale wie blog.de helfen bei der Auswahl eines guten Webhosters, sodass der Fotograf leicht einen eigenen Blog erstellen kann und seine Fans mit seinem eigenen Internetauftritt erreichen kann.

4. Mehrwert bieten

Beeindruckende Aufnahmen ziehen Leser in ihren Bann. Clevere Fotografen legen eine Schippe drauf: Sie erklären, wie sie das Foto erstellt haben. Das erhöht den Mehrwert um ein Vielfaches und macht Inhalte teilbar. Die Leser schicken den Beitrag ihren Freunden zu, um zu zeigen, wie tolle Aufnahmen möglich sind.

Wer einfach nur hübsche Fotos hochlädt, erntet die Anerkennung seiner Fanbasis. Mit direkten Vorschlägen und Lösungen entsteht echter Mehrwert. Bereits die Vorstellung einer nützlichen Handyapp, die der Fotograf selber nutzt, kommt bei Lesern wunderbar an.

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie professionell der Foto-Experte arbeitet. Und macht ihn auch ein Stück weit sympathischer. Langfristig sind weitere Einnahmen wie durch Affiliate-Links, Buchverkäufe und To-do-Ratgeber möglich.

5. Bekanntheit erhöhen

Hochwertiger Content reicht nicht aus. Es ist ein Irrglaube, die Leser würden von allein kommen. Der Fotograf muss Marketing betreiben und das klappt am besten über Social Media. Instagram oder Flickr zählen als bekannte Foto-Portale. Es lohnt sich, einige Bilder kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dabei räumt der Fotograf dem Nutzer z.B. eine „CC BY-SA 3.0“-Lizenz ein. Verwendet jemand das Foto, muss er den Namen des Erstellers erwähnen. Das erhöht die Bekanntheit des Fotografen.

Mit diesen Tipps steigen die Besucherzahlen und damit auch die Kundenaufträge. Professionelle Fotografen definieren ihre Zielgruppe und richten ihre Bilder konsequent nach der Kundschaft aus.

Kategorien: Medien & Design

Selbstständig als Fotograf – die 5 besten Tipps für Einsteiger

Mi, 17/04/2019 - 20:40

Jeder Fotograf hat einmal klein angefangen. Aus dem Hobby soll ein lukrativer Nebenverdienst werden. Manche möchten sogar komplett von der Fotografie leben. Um diesen Schritt zu meistern, sind aber mehr als gute Fotos erforderlich. Mit diesen fünf Tipps gelingt der Einstieg als selbstständiger Fotograf!

1. Nebenberuflich durchstarten

Die ersten zwei Jahre sind immer am schwersten. Jeder Selbständige muss sich zuerst einen Kundenkreis aufbauen. Daher lohnt es sich, in Teilzeit zu gründen. Der frühere Job sichert die finanzielle Versorgung. Schließlich müssen Kamera und Co. irgendwie bezahlt werden. Gerade in der Startphase ist es schwer, an lukrative Aufträge zu gelangen. Der neue Fotograf muss sich erst einen Namen machen und Kontakte knüpfen.

Sobald das Fotografie-Einkommen ausreicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken, ist ein Wechsel zur vollständigen Selbständigkeit sinnvoll.

2. Schlaue Investments tätigen

Selbstständige Fotografen müssen wettbewerbsfähig bleiben. Eine 15 Jahre alte Kamera wird wohl kaum einen Kunden beeindrucken. Es sollte schon ein aktuelleres Modell sein. Allerdings müssen Berufseinsteiger nicht übertreiben. Das Equipment sollte dem Kunden einen Mehrwert bieten.

Teure Objekte sind unnötige Ausgaben, wenn sie nicht zum Einsatz kommen. Oftmals ist es sinnvoller, in bessere Software zu investieren, um die Bildbearbeitung bzw. Manipulationen zu optimieren.

Tipp: In der Regel lassen sich Geschäftsausgaben steuerlich absetzen, gemäß steuern.de.

3. Günstiges Geschäftskonto nutzen

Jeder Unternehmen sollte seine Kosten möglichst gering halten. Dabei ist ein günstiges Geschäftskonto entscheidend. Hier lässt sich sehr viel Geld ohne Leistungseinbußen sparen. Gerade im geschäftlichen Bereich bieten die Banken stark abweichende Angebote, wie girokontovergleich.eu verdeutlicht. Ein Online-Vergleich hilft eigenständigen Fotografen, ein maßgeschneidertes und preiswertes Geschäftskonto zu finden.

4. Mehrere Branchen bedienen

Fotografie ist eine saisonale Arbeit. Im Winter ist es draußen kalt, weshalb weniger Shootings stattfinden. Hochzeiten sind eher im Sommer beliebt. Wer sich auf eine Branche beschränkt, muss sein Geld eng kalkulieren. Denn im Winter wird ein Hochzeitsfotograf kaum Aufträge erhalten. Daher ist es sinnvoll, sich auf mehrere Nischen zu spezialisieren. Produkt-Fotografie ist jederzeit gefragt, da Unternehmer ständig neue Bilder für Onlineshops benötigen.

Hauptberufliche Fotografen müssen ihre Finanzen sorgfältig planen. Es ist sinnvoll, für mehrere Kunden zu arbeiten. Ansonsten ist der Selbstständige zu sehr von einem Kontakt abhängig. Eventuell kommt ein zweites Standbein als Designer oder ein Shop für Fotografie-Bedarf infrage.

5. Eine Marke aufbauen

Heute spielt Social Media eine wichtige Rolle. Wer seine Bilder in Facebook, Instagram.com und Co. präsentiert, kann sich eine hohe Reputation aufbauen und so an neue Kunden gelangen. Dabei ist ein einheitliches Konzept entscheidend. Der Fotograf sollte einen klaren Stil verfolgen, um seinen Wiedererkennungswert zu steigern.

Wer diese Tipps in die Tat umsetzt, meistert das Leben als Berufsfotograf.

Kategorien: Medien & Design

Fehler bei Streetfotografie vermeiden

So, 07/04/2019 - 13:23

Wer gute Streetfotos machen will, sollte wissen, welche Fehler es zu vermeiden gilt. Solche Fehler unterlaufen nicht nur Anfängern.

Foto: LarsZ/Shutterstock.com

Keine Hintergrundkontrolle auf dem Bild

Ist der Hintergrund unruhig oder wird er nicht richtig in das Bild integriert, sterben Streetfotos. Der bekannte Streetfotograf Bruce Gilden sagt, dass ein gutes Bild über den gesamten gewählten Ausschnitt funktionieren muss. Viele Streetfotografen argumentieren, dass der Hintergrund so war und sie nichts machen konnten. Etwas machen, das gelingt mit der Veränderung des eigenen Standpunkts. Der Hintergrund verändert sich bereits durch einen großen Schritt nach rechts oder links. Eine vollständige Veränderung des Hintergrunds entsteht, wenn zusätzlich die Kamera nach oben bewegt wird oder die Aufnahme vom Boden aus erfolgt.

Zu viel auf dem Bild

Oft neigen Fotografen dazu, dass sie alles zeigen wollen. Damit zeigen sie nichts, denn die Kunst der Reduktion ist beim Fotografieren gefragt. Bei jedem Bildelement sollten sich Fotografen fragen, ob sie es für ihr Bild wirklich brauchen. Bei einem Nein als Antwort muss die Frage beantwortet werden, wie das Element aus dem Bild entfernt werden kann. Die Beschränkung auf das Wesentliche gelingt, wenn die Aufnahme im Hochformat erfolgt oder der Fotograf näher an das primäre Motiv herangeht. Bei einem Hochformat wird mehr Boden oder mehr Gebäude und Himmel gezeigt. Das Bild wird dadurch ruhiger.

Schräg von der Seite fotografiert

Wurde ein Bild schräg von vorn oder von hinten aufgenommen, wirkt es schwach, denn es wird aus der Peripherie betrachtet. Da der Fotograf am Rande steht, fühlt sich auch der Betrachter so, als würde er am Rande stehen. Die Handlung auf dem Bild geht an ihm vorbei. Der Betrachter wird nicht vom Bild berührt. Damit ein Bild mit Menschen auf der Straße seine Wirkung nicht verfehlt, kann aus drei Richtungen fotografiert werden:

  • Direkt von vorn: Da vom Fotografen Geschwindigkeit und Überwindung gefordert werden, ist das eine große Herausforderung. Bevor die Person ausweichen kann, muss der Auslöser betätigt werden. Durch eine visuelle Konfrontation entstehen starke, bewegende Bilder.
  • Im Profil: Das Bild im Profil ist einfacher zu machen als ein Bild direkt von vorn. Die Menschen nehmen nicht wahr, dass sie fotografiert werden. Mit einer Profilaufnahme können dynamische Szenen gut abgebildet werden.
  • Direkt von hinten: Ein Bild von hinten ist einfach aufzunehmen, doch fehlt das konfrontierende Element, anders als bei Bildern direkt von vorn oder im Profil. Das Bild wirkt ruhiger und damit auch langweiliger. Umso wichtiger ist daher ein spannender oder gut integrierter Hintergrund.

Der Autor Martin U Waltz

Martin U Waltz ist ein leidenschaftlicher Berliner Streetfotograf und Herausgeber der deutschen Streetfotografie Seite. Als Gründungsmitglied des Berliner Fotografenkollektivs Berlin1020 hat er viele internationale Preise gewonnen. In Ausstellungen in Berlin, Budapest, Bukarest, London, Dublin, Rom und New York waren seine Bilder bereits zu sehen.

Kategorien: Medien & Design

Alles wird modernisiert

Fr, 15/02/2019 - 14:47

Alte Bilder im Fotoalbum oder Dias: All dies hat man meist noch zu Hause liegen, etwa von den eigenen Eltern oder Großeltern. Diese sind auch immer wieder schön anzusehen und wecken Erinnerungen.

Vor allem, wenn man diese dann auch mal den eigenen Kindern oder Enkeln zeigen kann. Doch hat man meistens Kistenweise davon zu Hause rumstehen und diese nehmen viel Platz weg.

Heutzutage ist alles etwas moderner und findet am Smartphone und Computer statt. Mittlerweile ist es kein Problem mehr und man kann seine alten Bilder und Dias digitalisieren lassen. Das bietet den Vorteil, dass man die Kisten irgendwo in der Abstellkammer verstauen kann, wo sie keinen stören und bei Bedarf kann man sich die Bilder bequem am Computer anschauen.

Alte Bilder mit Photoshop restaurieren

Entweder sind die Aufnahmen noch aus Schwarz-Weiß-Zeiten oder sie sind gar beschädigt und haben mit der Zeit an Farbe verloren. Mit der heutigen Technik ist dies kein Problem mehr. Es bedarf zwar etwas Aufwand in Photoshop, aber man kann alte Bilder problemlos restaurieren und sogar Schwarz-weiß Fotos farbig gestalten.

Risse entfernen

Mit der Zeit haben viele alte Bilder Beschädigungen, wie Risse. In den meisten Fällen lassen sich diese Fehler mit dem Reparaturpinsel ausbessern. Mit einem Alt-Klick wählt man eine Quelle aus und anschließend kann man Stück für Stück über den Riss fahren, um diesen zu entfernen. Dabei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass die ausgewählte Quelle dieselbe Farbe und Struktur aufweist, wie der Bereich um den Riss oder der Beschädigung.

Kontraste optimieren

Meistens sind die Bilder schon etwas ausgebleicht, da diese oftmals bis zu 100 Jahre in einer Kiste irgendwo auf dem Dachboden liegen. Hier kann es ungemein helfen den Kontrast zu optimieren. Dafür gibt es zwei geeignete Möglichkeiten – die Tonwertkorrektur oder die Gradationskurve. In beiden Fällen hat man die Möglichkeit Tiefen, Mitteltöne und Lichter getrennt voneinander zu optimieren. Bei der Gradationskurve kann eine typische S-Kurve hilfreich sein, in dem man die Lichter leicht nach oben zieht und die Tiefen leicht nach unten. Dadurch wirkt ein Bild direkt knackiger.

Bilder kolorieren

Bilder in Schwarz-weiß kolorieren ist sehr aufwändig, kann sich aber definitiv lohnen. Einer der aufregendsten Momente, wenn man sieht, wie etwas früher in Farbe ausgesehen hat. Doch um dies zu schaffen, müssen einige Dinge beachtet werden.

Als erstes sollte man sich gründlich überlegen, welche Farben für das Foto überhaupt in Frage kommen. Hier kann man sich ein Farbschema mit verschiedenen Farbeditoren im Internet zurechtlegen. Das grundlegende Werkzeug, um etwas zu kolorieren ist die Farbfläche. Hier wählt man immer Stück für Stück die gewünschte Farbe aus. Wichtig hierbei ist, dass der Ebenmodus im Modus „Farbe“ ist. Anschließend setzt man eine schwarze Maske auf die Ebene und pinselt nun mit einem weißen Pinsel Schritt für Schritt die Farbe ins Bild. Und für jeden Bereich wird eine neue Farbebene angelegt mit der entsprechenden Farbe.

Kategorien: Medien & Design

Adobe Photoshop oder GIMP – welche Bildbearbeitungssoftware ist die bessere?

Mi, 06/02/2019 - 17:27

Es gibt unzählige Programme, mit denen man einfache Bildbearbeitungsaufgaben durchführen kann. Neben den Standardprogrammen, die auf zahlreichen Rechnern bereits vorinstalliert sind, erfreuen sich bei Anwendern mit höheren Ansprüchen vor allem Adobe Photoshop und GIMP einer großen Beliebtheit.

Obwohl die Anschaffungskosten der beiden Tools nicht unterschiedlicher sein könnten – GIMP ist im Gegensatz zum teuren Photoshop gratis –, scheinen die Funktionen der Bildbearbeitungsprogramme auf den ersten Blick ähnlich zu sein.

Dennoch gibt es Abweichungen, wie auch auf gimp-download.de beschrieben ist. Die Website berichtet über die Unterschiede zwischen GIMP und anderen Programmen zur Bildbearbeitung – darunter auch Photoshop. Ich habe sowohl mit Photoshop als auch mit GIMP bereits umfassende Erfahrungen gesammelt und stelle in diesem Artikel die wichtigsten Unterschiede der beiden Bildbearbeitungstools vor.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen GIMP und Photoshop

GIMP ist das bekannteste gratis Bildbearbeitungsprogramm, das der Markt zu bieten hat, und darüber hinaus auch sehr beliebt. Das Tool ist für Windows, Linux und Mac gleichermaßen erhältlich, was im Vergleich zu Photoshop ein Pluspunkt ist. Letzteres wird auf Linux-Betriebssystemen nämlich grundsätzlich nicht unterstützt.

Nach der Installation zeigt sich, dass beide Programme recht ähnlich aufgebaut sind: Es gibt Werkzeugleisten mit den Tools, die für die Bearbeitung benötigt werden sowie ein großes Fenster für die ausgewählte Datei, die man bearbeiten will. Vergleicht man die Werkzeuge beider Programme, so schneidet Photoshop ein wenig besser ab, obwohl beide Tools eine sehr umfangreiche Werkzeugpalette bieten – gerade im Vergleich zu anderen Bildbearbeitungsprogrammen.

Große Unterschiede gibt es trotz des ähnlichen Aufbaus auch in puncto Bedienung. Deshalb wird die Benutzerfreundlichkeit bei beiden Programmen subjektiv auch immer sehr anders empfunden. Um sich mit allen Funktionen des Programms vertraut zu machen, ist ein umfassendes Handbuch für GIMP auf jeden Fall eine wertvolle Hilfe.

Dasselbe gilt allerdings auch für Photoshop. Für beide Programme gibt es im Internet zudem sehr viele Tutorials, die bei der Einarbeitung helfen und dazu beitragen, sich schnell und gut mit den Bildbearbeitungsprogrammen zurechtzufinden.

Die Nase vorn hat Photoshop beispielsweise dadurch, dass das Programm den CMYK-Standard unterstützt, der insbesondere für Fotoausdrucke wichtig ist. GIMP hingegen setzt ausschließlich auf RGB. Für Photoshop spricht auch die reibungslose Unterstützung von Grafiktabletts. Hier stößt GIMP mitunter an seine Grenzen.

Vergleicht man beide Programme in puncto Performance, so sammelt das kostenlose GIMP erst einmal Pluspunkte. Die Systemanforderungen sind niedriger, weshalb man mit GIMP auch an älteren Rechnern noch problemlos arbeiten kann. Photoshop ist hingegen sehr ressourcenhungrig: Die Software benötigt viel Arbeitsspeicher und viel Speicherplatz. Ältere Rechner kommen daher schnell an ihre Grenzen. Sofern genügend Arbeitsspeicher vorhanden ist, läuft Photoshop aber meist schneller und flüssiger als GIMP – gerade bei großen Daten.

Darüber hinaus bringt Photoshop noch einen weiteren wichtigen Vorteil mit: Es bietet eine Unterstützung des RAW-Formats. GIMP öffnet die nicht komprimierten Formate nur, wenn zusätzliche Add-ons installiert werden. Für viele Hobby- und Profifotografen ist dies ein ausschlaggebendes Kriterium, um sich eben doch für Photoshop zu entscheiden.

Fazit: Welches Tool ist besser?

Zusammenfassend kann man sagen, dass das komplexe Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop der kostenlosen Alternative GIMP in vielen Punkten überlegen ist. Es bietet eine bessere Kompatibilität mit externen Geräten sowie eine höhere Performance.

Allerdings haben diese Pluspunkte natürlich auch ihren stolzen Preis – sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in Form einer sehr hohen Auslastung des Arbeitsspeichers. Fest steht daher auch: GIMP gehört ganz sicher zu den besten Alternativen zu Adobe Photoshop.

Das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm GIMP kann für Privatpersonen und Firmen, die nicht unbedingt professionell mit dem Programm arbeiten wollen, eine sehr gute Alternative darstellen. Für die meisten Aufgaben reichen die Funktionen, die GIMP bietet, auch vollkommen aus. Nur, wer wirklich professionelle Ansprüche hat, wird an Photoshop nicht vorbeikommen.

Kategorien: Medien & Design

So bereiten Sie Ihre Bilder für den Druck wie ein Profi vor

Fr, 04/01/2019 - 18:04

Ihre schönsten Aufnahmen möchten Sie wie professionelle Bilder ausgedruckt sehen. Allerdings sollte man sich vor dem Drucken Gedanken über die Vorbereitung dieser Bilder machen, da man kein Geld für den Druck von Bildern verschwenden möchte, die von der digitalen in die reale Welt umgesetzt werden.

Das Beste daran? Sie müssen kein großer Bildbearbeitungskünstler sein, um Ihre schönsten Fotos aufzuarbeiten. Lesen Sie die folgenden Schritte, damit Sie Ihre Bilder für den perfekten Druck anpassen können.

Diese Anleitung kann mit den gängigsten Bildbearbeitungsprogrammen umgesetzt werden. Bei den Begriffen konzentrieren wir uns auf Photoshop.

Wählen Sie Ihre Fotos

Wählen Sie Ihre Fotos sorgfältig aus, ein großes Archiv ist Segen und Fluch zugleich. Achten Sie darauf, die Fotos auszusparen, die verschwommen sind, schlechte Beleuchtung, schlechte Winkel und so weiter zeigen. Sobald Sie Ihre Auswahl eingeschränkt haben, kann die Auswahl aus den hochwertigen Bildern schwieriger sein, wird Sie aber langfristig glücklicher machen. Als nächstes öffnen Sie diese Fotos in der von Ihnen gewählten Bearbeitungssoftware.

Anpassen der Bildgröße

Der nächste Schritt ist sicherzustellen, dass Ihr Bild die richtige Größe hat, damit es beim Drucken in der gewünschten Größe nicht gestreckt oder gequetscht erscheint. In Photoshop können Sie dies erreichen, indem Sie im Menü auf Bilder gehen und Bildgröße wählen. Der letzte Eintrag in der Registerkarte Dokumentgröße ist die Auflösung, für Druckzwecke sollte dieser Wert auf 200 – 300 eingestellt werden.

Ändern des Bildmodus

Viele digitale Bilder sind so eingestellt, dass sie in einem Format angezeigt werden, das die Farben des Bildes auf digitalen Bildschirmen so attraktiv wie möglich darstellt. Wenn Sie mit diesen Bildern direkt in die Druckphase gehen würden, würden die Farben nicht so dargestellt, wie sie auf dem Bildschirm sind. Dieses Problem wird behoben, indem der Bildmodus auf CMYK umgestellt wird, indem Sie bei Verwendung von Photoshop in den Modusbereich unter Bilder wechseln. Ein kleiner Unterschied in der Farbzusammensetzung ist nach der Änderung zu erkennen.

Helligkeit

Gehen Sie unter Bild und Korrekturen auf die Tonwertkorrektur. Stellen Sie mit Hilfe der drei Pfeile unterhalb des Diagramms die Pegel für das Licht- und Schattenniveau so ein, dass es zufriedenstellend ist. Stellen Sie das Ergebnis gerne etwas heller ein, da das Bild höchstwahrscheinlich dunkler gedruckt wird, als Sie erwarten. Dies liegt daran, wie Ihr Bildschirm die Lichter darstellt, während ein gedrucktes Bild nun mal nicht leuchtet.

Schärfen

Schärfen Sie schließlich das Bild. Gehen Sie zu Filter, dann Scharfzeichnungsfilter und dann auf Unscharf maskieren. Halten Sie den Schwellenwert bei 0, den Radius zwischen 1 und 2 und die Stärke bei etwa 75%. Der Grad der Schärfung sollte so erfolgen, dass das Bild so scharf wie möglich aussieht, ohne körnig zu wirken.

Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, können Sie Ihr Bild nun entweder als .jpeg oder .png speichern und es ist druckbereit. Die Farben und die Helligkeit Ihres Bildes können je nach Wahl des Druckers oder der Druckerei variieren. Achten Sie darauf, diese zu berücksichtigen. Frohes Drucken! Weitere Tipps zum Drucken von Fotos und zum Anpassen von Fotos finden Sie unter Zor.

Kategorien: Medien & Design