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Aktualisiert: vor 1 Stunde 34 Minuten

Projektmanagement mit Office 365 – diese Tools bereichern das Digital Office

vor 2 Stunden 16 Minuten

Unter den webbasierten Geschäftsanwendungen ist Microsoft Office 365 eine der meist genutzten und erfolgreichsten. Das liegt sicher auch an der großen Vielfalt von Tools, auf die Abonnenten von Office 365 Zugriff haben. Insbesondere dort, wo viel kreativ und projektbasiert gearbeitet wird, können sich einige der Anwendungen als sehr nützlich erweisen. Hier eine Kurzvorstellung einiger Projektmanagement-Tools aus Office 365 und ihrer Vor- und Nachteile.

Individuelle Aufgabenverwaltung mit To-Do

Für das persönliche Aufgabenmanagement ist die To-Do-App bei Office 365 das Mittel der Wahl. Private wie berufliche Aufgaben können hier inklusive Fälligkeitsdatum und Benachrichtigungsfunktion gelistet und gruppiert werden. Die Gestaltung ist simpel gehalten und gerade deshalb benutzerfreundlich und praktisch. Als kleines Manko fehlt bislang die Möglichkeit Unteraufgaben zu erstellen.

Für das Projektmanagement im kleinen Rahmen und die persönliche Aufgabenverwaltung reicht die Anwendung allerdings normalerweise aus.

Professionelles Projektmanagement mit Project

Project gilt als das leistungsfähigste Projektmanagement-Tool in Office 365 und ermöglicht eine besonders professionelle Herangehensweise an die Projektplanung. Für verschiedene Benutzergruppen bietet es einen unterschiedlichen Funktionsumfang und deckt damit ein ganzes Spektrum an Projektmanagementaufgaben auf verschiedenen Ebenen ab. Neben der grundlegenden Projekt- und Aufgabenverwaltung können beispielsweise auch Ressourcen überwacht und Berichte erstellt werden.

So anspruchsvoll wie das Tool selbst kann aber auch der Umgang damit sein. Für die Einführung von Project sind meist entsprechende Schulungen nötig, denn unerfahrene Anwender kommen in der Regel nicht ohne weiteres damit zurecht.

Effizientes Teamwork mit Planner

Zentrales Element für das Projektmanagement in Teams ist der Office 365 Planner. Aufgaben können damit erstellt und in Plänen übersichtlich verwaltet werden. Diagramme und Dashboards sorgen dabei für den schnellen Überblick. Auch einige Möglichkeiten für gemeinsames Arbeiten, wie etwa die SharePoint-Bibliothek oder das Kommentieren von Aufgaben in Outlook Groups, sind gegeben.

Die klaren Vorteile von Planner sind einfach zu verwaltende, gut strukturierte Planungsmöglichkeiten und eine gute Visualisierung. Ein weiterer Pluspunkt: mit der Integration in Microsoft Teams lässt sich Planner auch in größere Zusammenhänge einfügen.

Planner erfüllt vielleicht nicht sämtliche Profi-Ansprüche, wenn es um besonders umfangreiches Aufgabenmanagement geht, aber dafür ist der Umgang mit der Anwendung weniger komplex als mit Project und lässt sich intuitiver begreifen. Schon anhand eines relativ übersichtlichen Leitfadens zur Planner-Nutzung lassen sich die Grundzüge der Anwendung erfassen.

Planner bietet damit einen für durchschnittliche Ansprüchen gut gangbaren Mittelweg zwischen dem simplen To-Do und dem komplexen Project.

Ein Ziel, viele Möglichkeiten

Neben diesen zentralen Tools bestehen noch weitere Projektmanagementmöglichkeiten in Office 365. Zu nennen wären etwa die SharePoint-Aufgabenlisten, die es ermöglichen, Aufgaben mit Unteraufgaben zu erstellen und zu verwalten. Für die Aufgabenverwaltung per E-Mail-App wäre außerdem Outlook-Aufgaben eine Option.

Das Spektrum an Möglichkeiten ist groß und alle Office 365-Optionen haben dabei unterschiedliche Stärken und Vorteile. Das Ziel ist der Nutzer ist aber immer ein effektives, gut durchführbares Projektmanagement, denn mit Kreativität allein ist es nicht getan.

Alles muss zusammenpassen, damit das Ergebnis stimmt. Sich über Anwendungen und Möglichkeiten etwas intensiver schlau zu machen, lohnt sich deshalb. Im Zweifelsfall ist immer Expertenrat durch spezialisiertes Consulting ratsam, um die Passgenauigkeit von Anforderungen, Tools und deren Anwendung zu optimieren. Der Mehraufwand zahlt sich in essentiellen Bereichen wie dem Projektmanagement in den meisten Fällen aus.

 

Kategorien: Medien & Design

30 Jahre Photoshop und 5G

Mi, 16/12/2020 - 22:27

Über 30 Jahre ist es her, dass die Software Photoshop den Markt eroberte und vieles dadurch veränderte. Bilder erscheinen schöner, perfekter und alles kann einfach, ohne großen Aufwand manipuliert werden. Besonders Fälscher waren damals von der Software begeistert.

Photoshop hat die Art und Weise, wie wir Bilder sehen und betrachten, grundlegend geändert. Ob Models mit hohen Wangenknochen oder der spektakuläre Blick in den Weltraum. Ohne Photoshop undenkbar. Der Marktanteil wird heute auf über 90 Prozent geschätzt. Noch immer gehört die Software zum Riesen Adobe, der wohl Milliarden damit verdient haben dürfte.

Die Geburtsstunde

Die Version 1.0 kam vor 30 Jahren, am 19. Februar 1990 auf den Markt. Zunächst nur für den Apple-Computer. Zuvor gab es schon die Probeversion 0,87, die von einem Scannerhersteller vermarktet wurde.  Verkauft wurden aber nur 200 Lizenzen, bis Adobe mit seinem Photoshop den Markt revolutionierte. Adobe investierte in die Software des Scannerherstellers und entwickelte gemeinsam mit den Knoll-Brüdern die neue Version. Mit der Version 2,5 kam die Software endlich auch für Windows-Rechner auf den Markt.

Fast 900 US-Dollar kostete sie damals. 1990 war das noch viel Geld. Mit Photoshop wurde weltweit ein neues Schönheitsideal geprägt, das noch heute bei den Models zu beobachten ist. 2011 stand Julia Roberts mit ihrer Werbung für Lancome für die Photoshop-Manipulation. Ihre Haut war makellos, glattgebügelt durch eine Software. Ihre Haut war gar so perfekt, dass die Werbeaufsicht in Großbritannien, die Kampagne verbot.

Perfekte Manipulationen

Was bei Julia Roberts jeder sehen konnte, ist heute perfektioniert. Die Manipulationen sind für den normalen Betrachter kaum noch zu erkennen. Durch Einführungen der Ebenen (seit Vers. 3) können einzelne Bilder komplett unabhängig vom Rest bearbeitet werden, wodurch besonders aufwendige Montagen entstehen können.

Schock für die Nutzer

Adobe wollte seinen Umsatz weiter maximieren und schockte ab 2013 seine Nutzer. Statt der Kaufversion, gab es künftig nur noch Abos, die digital, mittlerweile über die Cloud, nutzbar sind. Der Vorteil für den Nutzer liegt in der immer neusten Version, die bei der Nutzung zur Verfügung steht. Gleichzeitig muss der Nutzer langfristig mehr Geld, als bei einer Kaufversion bezahlen.

Photoshop als Cloud hat aber einen weiteren Vorteil. Bald ist der neue Mobilfunkstandard 5G ausgebaut. Die Computer der Nutzer müssen dann, selbst bei komplexen Grafiken, keine hochwertige Hardware mehr einsetzen. Es reicht ein einfacher günstiger PC. 5G in Verbindung mit der Cloud, wird unsere Nutzung komplett verändern. Das hatte auch bereits der Casino Anbieter JackpotCity in seiner Planung bedacht. Immerhin nutzt das Casino seit Jahren Photoshop. 5G verbessert das Spielen in Online Casinos und gleichzeitig können die Marketingabteilungen ohne große Hardwarevoraussetzungen, neue Designs und Werbevorlagen erarbeiten.

Mit 5G wird Photoshop also erstmals, seit langer Zeit, auch wieder direkt den Privatnutzer ansprechen können. Gerade dieser ist in den letzten Jahren häufig auf günstige Alternativen umgestiegen. Sobald der neue Mobilfunkstandard aber überall verfügbar sein wird, kann Photoshop mit komplexen Umsetzungen auch auf alten PCs ohne Probleme eingesetzt werden.

Kategorien: Medien & Design